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Eine Kuh für das Waisenheim "Maisha" ~ Kenia ❤️

Im November hat Philipp das Waisenheim Maisha in Nairobi besucht. Philipp erzählt...

"Die Atmosphäre ist sehr familiär, die Kinder fühlen sich sichtlich wohl. Die ersten Kinder, die im Waisenheim aufgenommen wurden, sind jetzt schon Studenten an der Universität. Besonders gefallen hat mir die Landwirtschaft. Es wird fast alles angebaut, was es im Waisenheim zum Essen braucht."

"Maisha Home" wurde von Florian und Beatrice Luchinger gegründet. Beatrice hat 2009 ihr ihr privates Haus zur Verfügung gestellt, um Kindern, die in extremer Armut leben, ein neues Zuhause zu geben. Mittlerweile ist ihre Tochter Susan die Koordinatorin und wird von allen "Mama Maisha" genannt.

Bereits 22 Waisenkinder wurden aus den Slums und Straßen von Nairobi gerettet und in das Maisha-Haus gebracht, wo alle Grundbedürfnisse erfüllt werden können. Die meisten dieser Waisenkinder haben ihre Eltern aufgrund von HIV/AIDS und der Gewalt nach den Wahlen 2007 verloren.

Sie werden von einem Team engagierter Helfer liebevoll umsorgt. Maisha ist mehr als nur ein Heim, es ist eine Familie, in der die Kinder Liebe finden.

Joseph, der Neffe von Beatrice, erzählt uns:

"Eines der Dinge, die uns am Herzen liegen, ist die Landwirtschaft. Maisha hat das Glück, über einen großen Acker zu verfügen. Das Mitarbeiterteam hat rund um die Uhr gearbeitet, um dafür zu sorgen, dass Maisha sich selbst versorgen kann. Wir sind der Meinung, dass wir durch unsere eigene Lebensmittelproduktion den Kindern die Bedeutung einer nachhaltigen Landwirtschaft vermitteln. Gleichzeitig können wir sie mit lokal produzierten, nahrhaften Lebensmitteln versorgen und die Gemeinschaft, die uns umgibt, unterstützen.

Wir haben derzeit eine Kuh und ein Kalb, die uns bei der Produktion der zu Hause konsumierten Milch helfen.

Eine der größten Motivationen, mit der Kuhhaltung zu beginnen, waren die harten Zeiten, die wir hatten, als wir keine Kuh hatten. Das bedeutete, dass wir uns auf weit entfernte Nachbarn verlassen mussten, vor allem auf nomadische Maasais, die uns gegen Bezahlung mit Milch versorgten.

Die Dinge haben sich geändert, seit wir eine Kuh haben, und wir glauben, dass wir mit einer zusätzlichen Kuh viel mehr erreichen können. Wir sind bereit für eine weitere Kuh, die nicht nur die Maisha-Kinder mit Milch versorgen wird, sondern auch die umliegende Gemeinde. Die Erlöse sollen in die Bezahlung von extra Lernförderung für die Kinder fließen."

Der Preis einer Milchkuh beträgt ungefähr 900 Euro. 300 Euro wird Maisha selbst dafür aufwenden können - den Rest möchten wir mit Earth Prayers beisteuern!

In Kenia gibt es viele Kinder, die auf der Strasse leben. Es ist wunderschön, dass sich viele Menschen und Initiativen dieser Kinder annehmen und sicherstellen, dass sie ein würdevolles Leben führen können und ihnen Liebe, Aufmerksamkeit und Bildung zukommt.

Helfen wir zusammen!

Auf der Website von Maisha findet ihr viele weitere berührende Eindrücke: https://www.maisha.ch/en/childrens-home

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NATUR & KULTUR

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