FRÜHLINGSERWACHEN - APRIL 2021


Es gibt sehr berührende Neuigkeiten. Für den Start des Baus eines ganzheitlichen Hauses des Lernens und Erfahrens für Kinder in Pisac, Peru haben wir zumindest 1500 Euro benötigt. Wir haben dieses Ziel nicht nur erreicht, sondern mit 2 104 Euro sogar bei Weitem überschritten.

Damit kann Wawa-Wasi schon im April mit den Bauarbeiten eines traditionell peruanischen Lehmgebäudes beginnen. Rundherum soll ein Mandalagarten, eine Kompostanlage und Solaranlagen entstehen. Lourdes Lankinen, die Gründerin dieses alternativen Bildungsprojekts , in dem unter Anderem Montessori, Waldorfpädagogik und Ausdruckskunst zum Einsatz kommen, war zu Tränen gerührt und schickt allen UnterstützerInnen tausend Dank!


Diese neue Rekordunterstützung für das Projekt des Monats ist möglich gewesen, weil sich zusätzlich zu den schon seit Monaten aktiven Earth Dinner UnterstützerInnen eine Gruppe von Menschen in Graz zusammengetan hat, um von Montag bis Freitag von 7.00 bis 7.45 online über Zoom Morgenrituale (Yoga, Tanzen, Meditation, Self-Care) anzuleiten. Verena Rabl hat das Ganze initiiert und zusammen mit den vielen LeiterInnen der Morgenrituale beschlossen, diese auf Spendenbasis anzuleiten und diese Spenden dem Projekt des Monats auf der Earth Dinner Plattform zukommen zu lassen. Für das Projekt des Monats hat das Morgenritual Team uns unglaubliche 1573 Euro für das Projekt des Monats Wawa Wasi zukommen lassen. Das Earth Dinner Team ist gerührt und sehr dankbar für diese Kooperation. Ein großes Dankeschön an die Initiatoren, an die Menschen, die diese Morgenrituale anleiten und natürlich auch an all die lieben Menschen, die dann dafür gespendet haben!


Wie ihr alle wisst, nähren wir bei der Earth Dinner Bewegung zyklisch sieben Lebensbereiche. In jeder Woche wird ein Projekt in einem dieser Bereiche unterstützt. Eines dieser 7 Themenbereiche ist auch das Thema ganzheitliche Gesundheit. Die Morgenrituale bieten genau das an: sich mit sich selbst liebevoll und freudvoll zu beschäftigen und zu verbinden und zugleich wenn man will zumindest über den Bildschirm mit anderen Menschen in Kontakt zu gehen. So können Körper, Geist und Seele positiv, kraftvoll und liebevoll in den Tag starten: für ganzheitliche Gesundheit. Die Morgenrituale sind auch in den nächsten zwei Wochen noch aktiv. Für genauere Informationen und zum Anmelden schau dir die Homepage an: https://angelikaholzer.at/morgenritual


Es ist die Vision der Earth Dinner Bewegung viele Menschen zu inspirieren, regelmäßig vom Herzen (monatlich oder wöchentlich, weil jede Woche ein Projekt unterstützt wird) kleine Beträge zu schicken (zum Beispiel, 1, 2, 3, 4, 5 etc. Euro) , um so gemeinsam sinnvolle und herzöffnende Projekte auf der ganzen Welt zu fördern. Der Grundgedanke war es, diesen Geldbetrag selbst zu erschaffen, indem man den eigenen Konsum hinterfragt und statt einer Konsumhandlung, das so ersparte Geld verschickt. Mittlerweile ist uns aber auch klar geworden, dass die allerschönste Art des Gebens das bedingungslose Geben aus dem Herzen ist. Es ist also auch jeder eingeladen einfach zu geben, ohne zuvor einen Konsumakt wegzulassen.

Um euch nicht mit zu viel Information zu überschütten, möchten wir euch ein wunderschönes Projekt vorstellen, das wir im April zum Ersten mal fördern. Peninah Lesorongol stammt aus Kenia vom Stamm der Samburu und lebt seit einigen Jahren in Graz. Sie ist auf die Earth Dinner Bewegung aufmerksam geworden, ist mit uns in Kontakt getreten und nach einem inspirierenden Gespräch mit ihr haben wir entschieden, ihre Herzensinitiative zu unterstützen. Sie ist in diesem Moment in Kenia und hat uns auch das wunderschöne Photo geschickt.


Das Projekt des Monats April ist Peninah Lesorongol aus Kenia und die Frauen ihres Stammes, den Samburu, in Kenia. Auch in diesem Monat wird die Gruppe der Morgenritualwochen in Graz uns dabei unterstützen, das Projekt des Monats zu fördern! Von Montag bis Freitag, von 7.00 bis 7.45 wird bei den Morgenritualwochen (https://angelikaholzer.at/morgenritual) Yoga, Tanzen, Singen, Self-Care und vieles Anderes angeboten. Die freiwilligen Spenden kommen dem Projekt des Monats zu.

Peninah Lesorongol ist eine Samburu Frau aus Kenia. Sie lebt seit einigen Jahren in Graz, Österreich und hat eine sehr enge Verbindung zu ihrer Familie, zu ihren Freunden und zu ihrem Stamm, den Samburu. Sie schätzt ihre eigene Kultur, eine Kultur, die in Allem in der Natur eine Göttin sieht. Es ist eine Kultur, in der viel uralte Weisheit, Respekt und Wertschätzung für die Nature noch immer gelebt und im Alltag wahrgenommen werden.

Peninah betreibt einen online shop, in dem sie traditionaellen und auch modernen Samburu Glasperlenschmuck verkauft. Frauen ihres Stammes stellen diese Kunstwerke her, Peninah verkauft sie und die Frauen werden für ihre Arbeit würdig bezahlt. Traditionellerweise sind Samburu Frauen sehr stark von ihren Männern abhängig. Durch diese Jobmöglichkeit bekommen sie die Chance selbst auf Geld Zugriff zu haben. Sie werden dadurch ein wenig unabhängiger und freier. Zugleich zeigt ihnen diese Arbeit, wie besonders und begehrt ihre Stammeskultur und ihre Stammeskunst sind.

Es ist das Ziel, dass diese Samburu Frauen von dieser traditionellen Glasperlenkunst leben können. Die Earth Dinner Bewegung unterstützt jetzt den Kauf von Glasperlen, damit die Herstellung des Schmuckes leicht funktioniert, nachdem in diesem Jahr aufgrund der Absage der meisten Märkte in Österreich wenig Schmuck verkauft wurde. Das Samburu Glasperlenschmukprojekt will selbstgetragen funktionieren, indem diese Kunstwerke in Österreich verkauft werden. Wenn wir das Samburu Kunstprojekt unterstützen, dann fördern wir zugleich einen Lebensstil, in dem der Mensch noch in sehr engem Kontakt zur Mutter Erde steht und wo die Menschen einander als Familienmitglieder begegnen. In der Samburukultur ist das Gemeinwohl zumindest so wichtig wie das eigene Wohl. Sollte nach dem Kauf von Glasperlen noch immer Geld zur Verfügung stehen, werden damit Baumwoll Menstruationspads gekauft. Peninah erzählt, dass viele der junge Frauen, wenn sie ihre Monatsblutung haben nicht mehr in die Schule gehen, da sie kein Geld für Menstruationspads haben. Wenn diese Frauen diese Menstsruationspads bekommen, können sie trotz ihrer Monatsblutung in die Schule gehen. Später sollen diese Frauen, diese Baumwollpads selbst herstellen.

Sollten nach dem Kauf von Glasperlen und von Menstruationspads noch immer finanzielle Mitteln übrig sein, wird damit Saatgut für die Nährungssouveränität der Samburu gekauft werden.

Wir sind noch immer überrascht und gerührt von der intimen Beziehung, die Peninah und der Samburustamm mit der Natur und untereinander haben. Das erinnert uns an die Welt, von der wir träumen. An eine Welt, in der Mutter ein Teil der eigenen Familie ist und wo das einfache, natürliche Leben und viel jahrhundertealte Weisheit noch immer gelebt, weitergegeben und gepflegt werden.

Hier kannst du Peninah Lesorongol und den Stamm der Samburu auf der Earth Dinner Plattform im ganzen Monat April unterstützen! https://www.earth-dinner.org/projectofthemonth

Dies ist der Link von Peninahs Webshop, wo du das ganze Jahr über wunderschönes Samburu Kunsthandwerk kaufen kannst und wo du so den Samburustamm und vor Allem Samburu Frauen fördern kannst. https://shop.samburu.at/product/ngabolo/


Viel Freude daran, Peninah und den Samburustamm in Kenia zu unterstützen!


Wie gewohnt hier die Tabelle der Projekte des vergangenen und des kommenden Monats:




Für weitere Inspirationen und Informationen laden wir dich ein, die Homepage www.earth-dinner.org zu besuchen und unseren Youtube Kanal zu abonnieren. https://www.youtube.com/channel/UCOF_zMukh_P1hl6MKgsJy0A Ich wünsche euch im Namen des Earth Dinner Teams einen wunderschönen Start in den Frühling! Jeder Same, den wir in Form von Gedanken, Worten, Emotionen und Taten in unserem Alltag säen ist unschätzbar wertvoll!


Philipp vom Verein Samen der Solidarität